Der Kampf um Indonesiens Regelwälder - Vortrag und Diskussion am 5.3.2008
Ceramah dan Diskusi: Perjuangan untuk melindungi hutan-hutan rimba Indonesia
Der Kampf um die letzten Regenwälder Indonesiens - Indonesische Umweltaktivisten berichten über Konsequenzen des globalen Agrartreibstoffbedarfs - aktivis dari organisasi WALHI Sumatra memberitakan tentang akibat-akibat permintaan bahan bakar nabati (biodiesel dari minyak kelapa sawi) dari negara-negara industri kepada hutan di Indonesia
Nordin, der Leiter der Naturschutzorganisation Save our Borneo und Feri Irawan, der Leiter von Walhi Sumatra, berichten von ihren teilweise erfolgreichen Aktionen zum Erhalt der indonesischen
Regenwälder. Sie erläutern, was Palmöl mit Regenwaldvernichtung, Menschenrechtsverletzungen und dem Klimawandel zu tun hat und was wir alle gegen die Zerstörung der artenreichsten Biotope der Erde
tun können.
Das indonesische Netzwerk Walhi wurde 1980 von zehn Umweltgruppen gegründet und ist heute mit ca. 450 Mitgliedsorganisationen das größte Netzwerk von Umwelt- und Menschenrechts gruppen Indonesiens.
Walhi kämpft gegen den illegalen Holzeinschlag und gegen Palmölkonzerne, die Kleinbauern vertreiben, den Menschen sklavereiartige Arbeitsverhältnisse aufzwingen und die Wälder vernichten.
Die UmweltaktivistInnen von Save our Borneo (SOB) entwickeln Strategien, wie die natürlichen Ressourcen Borneos nachhaltig und im Sinne der Menschenrechte genutzt werden können.
Rettet den Regenwald e.V. hat die indonesischen Aktivisten nach Deutschland eingeladen, um gemeinsam mit den Betroffenen die Problem da anzugehen, wo sie entstehen. Denn Regenwald vernichtung und
Menschenrechtsverletzungen in Indonesien sind direkte Auswirkungen von Kreditvergaben und dem "Biodieselboom" in Europa.
Termin: 5.3.08, 19.00 Uhr
Asien-Afrika-Institut, Raum 121
Edmund-Siemers-Allee 1 (Ost), 20146 Hamburg
Gemeinschaftsveranstltung der DIG Hamburg e.V mit Rettet den Regenwald e.V
Gäste sind herzlich willkommen!
Passend zum Thema sendet PHOENIX am 5. März 2008 um 21 Uhr VPS: 20.59) eine TV-Reportage von Inge Altemeier:
Hier Bio - dort Tod Vom Sterben des Orang-Utan
Ein Orang-Utan-Junges sucht verzweifelt nach seiner Mutter. Es schleppt sich über eine Palmölplantage auf Sumatra, Indonesien, die mit deutschen Steuergeldern subventioniert ist.
Für die Plantagenbesitzer sind die Orang-Utans eine Plage, denn Palmöl ist ein begehrter, scheinbar ökologisch sinnvoller Rohstoff. Margarine, Waschmittel, Kosmetika und Bio-Kraftstoff werden daraus hergestellt. Die massenhafte Herstellung von Palmöl ist längst umstritten. Der Film "Hier Bio - dort Tod" dokumentiert die fatalen Folgen der groß angelegten Palmölproduktion.
Die langjährigen Recherchen der Autorin Inge Altemeier dokumentieren die Verwandlung eines Paradieses in öde Plantagenlandschaften. Dennoch wird immer häufiger auf den Rohstoff Palmöl zurückgegriffen, auch in Deutschland. Trotz der bekannten katastrophalen Auswirkungen der Palmölplantagen auf die Ökologie werden zum Beispiel auch in Norddeutschland Kraftwerke mit Palmöl betrieben, als Ersatzstoff für Diesel.

